Ich glaub ich wollte euch noch über das Rennen berichten, hätte ich fast vergessen. Das war ein Erlebnis…
Ich als geborener Flachlandtiroler wollte schon immer einmal ein Bergrennen fahren. Aber wieso hab ich mir bloß das härteste Rennen ausgesucht? Und wieso hab ich nicht eine 3-fach Kurbel oder Kompaktkurbel montiert. Es fing alles so schön an. Wetter war überraschend genial, sonnig, nicht zu kalt und begleitet von 2 reizendenden Damen im Begleitfahrzeug. Ich war außerdem in dem Glauben, fit und genug trainiert zu haben. Nach dem Start ging es ja auch erstmal relativ eben mit ein paar Höhenmetern dahin. Die ersten sind losgerast, als wenn man ein normales Radrennen fährt. Die hatten teilweise 40 – 50 km/h drauf und schon bald merkte ich, dass es besser ist, dieses Tempo nicht mitzufahren. Somit teilte sich die Gruppe in mehrere Felder. Ich führte dann die Gruppe 2 an, das war aber auch der nächste Fehler, den ich machte. Aber zumindest war es ein geniales Gefühl, 40km lang die Pool Position zu haben, und bei den Abfahrten hängte ich manch einen aus der Verfolgergruppe ab. Doch dann wurde ich schnell, aus dem Traum gerissen. Denn die 48 Kehren zum Stilfserjoch rückten näher. Die Steigung war 10% und wir fuhren von 946 m auf 2757m hoch. Da wußte ich aber noch nicht, dass spätere Steigungen von 16-18% noch bevorstanden… (Weiterlesen …)

