Und noch mehr Filmchen von Guido... Trailer Zwei

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Und noch mehr Filmchen von Guido… Trailer Zwei

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Raam 2010 Gregor und Team

RAAM 2010 – der erste Trailer vom Race

Guido Eickelmann ist genial -  der Film zum Race ist fertig und vorab für alle der erste Leckerbissen vom RAAM 2010. Viel Spaß und regelmäßig auf meine Homepage gehen, es folgen weitere! Für alle vom Team und die Sponsoren, bald bekommt ihr DVD in voller Länge zugesendet

Danke nochmals Guido!

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Gregor – RAAM2010 Trailer 1

RAAM 2010 – Rückblick auf RAAM

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RAAM Solo Start – Impressionen rückblickend

sowie

RAAM Recap

Nie ans Aufhören gedacht….. die Presse schreibt nochmal

Auch wenn ich mich wieder ganz gut in den Alltag eingelebt habe, ist es immer schön wieder was übers RAAM zu lesen. Michael Scholten hat wieder super Pressearbeit geleistet.  Heute wurde in der Rheinischen Post ein Artikel veröffentlicht, viel Spaß beim Lesen (eifach anklicken, ihr werdet automatisch weitergeleitet)

Nie ans Aufhören gedacht

RAAM 2010 zu Ende, wir fliegen heim

Nun ist es soweit. Nachdem gestern schon Bernhard, Simon und Michael die Heimreise angetreten haben, fliegt heute der Rest des Teams von Washington nach Hause. Es war eine klasse Erfahrung und Bereicherung. Im Gepäck nehmen wir mehr mit als beim Hinflug. Vor allem an Eindrücke, Emotionen und Grenzerfahrungen. Projekt RAAM 2010 war trotz allem erfolgreich und wer weiß, man sieht sich immer zweimal im Leben…..Bis bald in der Heimat

Euer Gregor

Annapolis….

Gestern waren wir in Annapolis am Ziel. Man was hat mich das Stolz und Nerven gekostet, da hin zu gehen. Wie gerne wäre ich hier gestern mit dem Rad über die Finisher Linie fahren wollen. Aber ich kann es nicht ändern und wer weiß, ich schmiede schon Pläne für weitere, neue Abenteuer und vielleicht gib es ja ein erneuter Versuch, dann könnte man zumindest von den Fehlern lernen, aber jetzt komm ich erstmal heim. Morgen fliegt der erste Teil der Mannschaft, am Mittwoch fliege ich und bin dann ab Donnerstag Abend wieder in Deutschland. Heut Abend lassen wir die letzten 2,5 Wochen nochmals beim Finishbankett Revue passieren und können uns auch ein, zwei oder drei kleine Bierchen. Grüße von der Ostküste

Danke an alle, aber besonders an die Sponsoren….

Hallo meine Freunde, Bekannten, Fans, ach einfach alle, die mit mir bei dem Rennen waren und es über meine Homepage ständig verfolgt haben. Erstmal möchte ich mich bei allen bedanken, für die wundervollen Zuschriften und tröstenden Worte, ja es ist toll, wenn man merkt, dass so viele Menschen an einen denken, mit fiebern und sogar mit leiden. Dafür nochmals Danke an Alle.
Aber jetzt möchte ich mich auch einmal bei denjenigen bedanken, durch die es überhaupt nur möglich war, an so einem Projekt teilzunehmen, nämlich meinen Sponsoren! Und wer weiß, wenn ich in ein oder zwei Jahren nochmals an den Start gehen würde, würde ich mich gerne wieder auf die bereits RAAM getesteten Produkte verlassen wollen und würde mich dann auch auf eine erneute Zusammenarbeit mit meinen derzeitigen Sponsoren freuen.

Die Reihenfolge hat nichts zu sagen, nur mit einem möchte ich schon als erstes anfangen, denn ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Hannes Blaschke von Hannes Hawaii Tours.

Hannes, Danke für alles was du mir beigebracht hast und dass ich zu deinem Team gehören darf und Leuten meine sportliche Erfahrung weitergeben kann und für deine finanzielle Unterstützung! Leute, schaut auf seine Homepage  Hannes Hawaii Tours
Wir machen meiner Meinung nach die besten Trainingscamps und ich würde mich freuen, wenn ich euch mal bei uns im Camp begrüßen dürfte.
AMSPORT: Danke Mark Warnecke und Carsten Dehmlow für eure finanzielle Unterstützung und eure Produkte. Die sind einfach Spitze. Ich nehme diese ja schon über Jahre und bin fest davon überzeugt, dass ich deshalb keine muskulären und Ausdauerprobleme bekommen habe. Allen Leuten, denen ich bis jetzt eure Produkte empfohlen habe, haben mir dies auch bestätigt. Also Leute, geht bitte auf die Homepage von AMSPORT und ruft Carsten mal an, der erklärt euch alles.
Orbea: Für mich mit einer der besten Zeitfahrräder, steif, leicht und komfortabel. Es war in der USA ein Hingucker, alle haben es bewundert. Danke Rüdiger Jochum! Selbst wenn ich vielleicht im nächsten Jahr keinen Orbea Sponsorvertrag mehr haben sollte, Orbea gehört mit zu den Besten!
Messingschlager: Danke Martin Buchta für die Masse an materieller Unterstützung. Ketten, Lampen, Schläuche, einfach alles. Schaut mal auf die Homepage von Messingschlager, einfach sehr gute zuverlässige Produkte. Ich musste übrigens bei 3000km keinen einzigen Platten reparieren!
Biestmilch: Susanne, ohne eure Booster wäre ich oft einige Pässe nicht mehr hochgekommen und es gibt einem tatsächlich einen Kick und puscht ganz schön auf! Und für deine finanzielle Unterstützung ebenso vielen Dank. Schaut alle mal auf die Homepage von Biestmilch und probiert Biestmilch Produkte aus, auch super für das Immunsystem, bin nämlich nicht mal krank, trotz der extremen Belastung, dank Biestmilch.
Erdinger Alkoholfrei:  Danke für die Teambekleidung und den finanziellen Beitrag. Leute ich trinke wenig Alkohol, weil es mir nicht so schmeckt, aber ein Erdinger Alkoholfrei schmeckt immer und tut gut, besonders kalt und ab und zu ein Scharfes (mit Alkohol)!
Skinfit Deutschland: Danke der gesamten Familie Konrad, die ich nun schon seit Jahren kenne, ihr seid eine tolle Truppe und dem Kunden gegenüber immer ehrlich! Denn bei euch liegt die Zufriedenheit des Kunden im Vordergrund und ich kann nur sagen, Skinfit ist für mich mit die beste Sportbekleidung, die es auf dem Markt gibt, schaut euch bitte mal die Kleidung auf der Skinfit Homepage  an
Physiopraxis Brigitte Schmailzl und Darco: Danke für deine physiotherapeutische Begleitung während des Trainings und die Abstellung eines Mitarbeiters für das Rennen. Brigitte ich kann nur sagen, du hast es drauf, ja du spürst es wirklich wo es einem zwickt und wo man ansetzen muss. Danke auch an Darco für die Unterstützung des Tape Materials.
Suunto: Danke für die finanzielle und materielle Unterstützung. Mit eurer Uhr hatte ich die wichtigsten Dinge  Puls, Kilometer, Geschwindigkeit und Trittfrequenz immer im Griff.
Professional Endurance Team: Danke an meine Trainerin Susanne Buckenlei. Du hast mich manchmal ganz schön genervt, aber du gehörst mit zu den Besten. Denn im Endeffekt war es nur der Sekundenschlaf, der mich zum Abbruch gezwungen hat.
Laguna Health Deutschland: Leute, das Kühlmaterial ist einfach Weltspitze. Ich hatte bei Temperaturen um die 40 Grad einen riesen Vorteil gegenüber den anderen. Macht euch doch selbst mal ein Bild und schaut auf deren Homepage  Laguna Health Deutschland. Danke nochmals für das materielle Produktsponsoring.
Sziols Brillen: Es muss nicht immer Oakley sein. Nein auch Sziols, die ich erst kurz vor dem Rennen bekommen habe, gehört für mich zu den Top Sport Brillen, die es auf dem Markt gibt. Ja sie gehören für mich beim Sport immer mit dabei. Durch ihr leichtes Gestell und ihre Wechselgläser einfach genial.
Zweirad Arentsen: Danke Anja und Bernd für eure jahrelange Unterstützung im technischen und materiellen Bereich. Euch habe ich es zu verdanken, dass ich dieses Rennen mal fahren wollte, denn bei euch im Laden lag das Buch von Hubert Schwarz.
ERTL/RENZ:  Danke Sven für deine finanzielle Unterstützung. Schade, dass der Rennradschuh noch nicht fertig war. Leute ihr werdet begeistert sein von dem neuen, leichtesten steifsten und zugleich bequemsten Rennradschuh von ERTL/RENZ. Ich werde ihn in den nächsten Wochen zum Testen bekommen und dann werde ich auch in den Trainingscamps bei Hannes Hawaiitours Muster zur Probe dabei haben. Ebenso einen elektronischen Fußscanner, mit dem ich eure Füße genau vermessen kann, denn die Schuhe werden Maß gefertigt und sind  bei normaler Behandlung ein Leben lang haltbar. Sogar die Farben könnt ihr selbst auswählen und wer mag, kann auch sein eigenes Logo drauf haben.
Matoma Internet Consulting: Marco, bei dir braucht man wohl nicht mehr viel sagen, denn die Homepage, die du für mich erstellt hast, ist einfach spitze und wir haben damit über Hundert Fans begeistert und täglich in den RAAM Bann gezogen. Also wenn ihr mal eine neue Homepage braucht, oder Internetberatung, wendet euch an Matoma Internet Consulting oder ruft Marco Gola einfach an. Er und sein Team sind einfach spitze, und wissen wo es drauf ankommt.
Provinzial Versicherung  Agentur Hans Josef Möllenbeck in Rees: Danke für die finanzielle Unterstützung, da kann ich halt nur sagen, ich habe seit Jahren alles bei der Provinzial versichert und bin begeistert.
Magic-Sportfood: Steffen, danke für deine materielle Unterstützung. Bei Magic Sports kriegt ihr alles auch online, wer weiß, ob mein Team da nicht heimlich den neuen Sattel geordert hat….Geht mal auf die Homepage  Magic-Sportsfood und schaut, welche der Produkte für euch relevant sind.   

Einen recht herzlichen Dank aber auch an alle meine privaten Sponsoren, die mich finanziell unterstützt haben! Besonderen Dank möchte ich hier meinem Crew Chief Uwe Christner aussprechen, der sich extrem viel Zeit für die Detailstreckenplanung genommen hat, hier zusätzliches Kartenmaterial und einen Garmin besorgt hat, aber der auch in dieses Projekt eine beachtliche finanzielle Summe investiert hat. Herzlichen Dank Uwe! Ingenieurbüro Christner

Zum Schluss möchte ich noch sagen, die meisten Produkte, die ich hier aufgeführt habe, benutze ich selbst schon seit Jahren und habe sie erst kurz vor dem Rennen als Sponsoring bekommen. Deshalb bin ich auch von all diesen Produkten überzeugt und habe nur beste Erfahrung  damit gemacht. Wenn ihr mehr dazu wissen möchtet, könnt ihr mich gerne zu jeder Zeit kontaktieren.

Euer Gregor
Melde mich wieder, wenn wir in Annapolis angekommen sind, stecken nun in den Appalachen und es tut mir sehr weh, dass ich im Wohnmobil sitze, und nicht auf dem Rad.

 

Jetzt schreibe ich euch mal selbst….

So jetzt ist für mich das Rennen leider vorbei und ich möchte noch mal selber kurz was dazu schreiben, denn wie ihr ja alle bestimmt schon gemerkt hat, hat meine Lebensgefährtin Claudia die ganzen Blogs geschrieben und das finde ich ganz toll! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schwer es für mich im Moment ist, mit der Situation klar zu werden, ja da war das Rennen – zumindest die 3.000km -gar nichts dagegen. Ständig frage ich mich, warum bist du nicht weiter gefahren? Denn körperlich fehlte mir nichts aber auch rein gar nichts. OK, bis auf das kleine Wehwehchen am Popo, aber das hatte meine Crew ja schnell im Griff mit einem schönen weichen gut aussehenden Damensattel. Ja es war wirklich nur der Sekundenschlaf, der mir zu schaffen machte, und da frag ich mich, war es richtig, dass Bernhard mein Teamarzt, die richtige Entscheidung getroffen hatte, mich aus dem Rennen zu nehmen? Denn ich hatte schon zweimal den Punkt erreicht, und jedes Mal war es mir gelungen mit Biestbooster und Redbull wieder wach zu werden. Doch jetzt sage ich mir, es war die richtige Entscheidung, denn kein Sport ist es wert, sein Leben dafür auf’s Spiel zu setzen. Die Schlenker mit meinem Rad wurden einfach zu groß dafür, auf einer so groß befahrenen Straße weiter zu fahren und das Risiko wollte Bernhard einfach nicht eingehen und dafür Danke ich ihm, denn kurz zuvor wurde ein spanisches Team von einem Fahrzeug erfasst. Auch wenn ich im Moment immer wieder traurige Phasen habe, ja auch oft weinen, habe ich eine große, unvergessliche Erfahrung gemacht, die ich hoffentlich noch vielen Sportlern, aber auch nicht Sportlern als Mitarbeiter und Guide bei Hannes Hawaii Tours weiter geben kann. Eines kann ich zumindest zu mir selber sagen, fit genug war ich, trainiert hatte ich genug, und mental war ich auch gut vorbereitet. Ja es war nur der Sekundenschlaf und den mit irgendwelchen Präparaten zu unterdrücken ist nun mal nicht mein Ding und auch nicht von meinem Arzt Bernhard und das ist gut so. Jetzt möchte ich mich noch mal bei meinem Team bedanken:
Uwe, der Crew Chief: du hast einen tollen Job gemacht und die Strecke bis aufs kleinste Detail ausgearbeitet, danke!
Werner, Reiner und Jörg, die Fahrer: ihr wart einfach die besten Fahrer die ich kriegen konnte. Jörg hat zusätzlich immer noch mein Rad bei jeder Time Station fit gemacht. Danke!
Simon, der Phsysio: unser Bubele, du hast einen super Job als Physio gemacht, man sieht es ja, mir fehlte nichts und sag deiner Chefin, sie hat dich gut vorbereitet. Danke!
Bernhard, der Arzt: du bist selber Extremsportler und ein super Arzt. Ja, du hast alles richtig gemacht und sogar vielleicht dafür gesorgt, dass ich noch weiterhin Sport machen kann und du bist für mich in diesem Rennen zu einer wichtigen Vertrauensperson geworden. Danke!
Tanja, Wohnmobilchefin: ja was soll ich zu dir sagen, du bist immer gut drauf, hast immer dafür gesorgt, dass es gutes und leckeres Essen gab, ja ich glaub ich bin der einzige Fahrer, der nicht abgenommen hat und immer, saubere, frische Sachen anhatte. Danke! Michael, der Reporter: du sagst zu mir, ich weiß nicht wie man so lange auf dem Rad sitzen kann und immer noch so fit aussieht. Ich kann dazu nur sagen, wie kann einer Tagelang und Nächtelang auf einem Beifahrersitz sitzen ohne Pausen und ohne Schlaf und ständig Filmen und Fotos machen. Für mich bist du der beste Journalist und ich bin schon ganz gespannt auf das Film- und Fotomaterial. Danke! So und jetzt zu meinem Schatz Claudia, zweiter Crew Chef: du hast die meiste Arbeit gemacht. Du hast die komplette Logistik gemacht von Anfang bis Ende, so dass ich mich nur um mein Training kümmern musste. Ja ohne dich wäre ich erst gar nicht zu dem Rennen gekommen und du hast mir im Rennen eine wahnsinnige mentale Stärke gegeben. Danke mein Schatz! Und morgen werde ich nochmals was über meine Sponsoren schreiben. Und wir sind ja auf dem Weg nach Annapolis, zum Zieleinlauf und werden auch davon noch berichten. Also bleibt noch ein wenig auf meiner Homepage und verfolgt alles bis zum Ende.
Euer Gregor

Die schwerste Race Entscheidung

Heute morgen ging Gregor erneut an den Start und wie durch ein Wunder radelte er trotz schwerer Schmerzen weiter. Doch nach 2h auf dem Rad musste der Arzt Bernhard gemeinsam mit dem Team Chef  Uwe die schwerste Entscheidung treffen und diese hieß leider “Safety First”

Der Übermüdungszustand war auf einmal so groß, dass Gregor auf stark befahrener Strasse einfach wegen Sekundenschlaf nicht mehr sicher war.

Die Übermittlung an das Race Office dauerte noch lange an, ehe wir ihn final aus dem Rennen nehmen mussten, denn er wollte wieder zurück aufs Rad und zumindest bis Mississipi River weiter fahren, und sich dann erholen. Aber die ärztl. Verantwortung war es, dies zu stoppen, dafür hatten wir Bernhard extra mitgenommen, und auch Uwe als Teamchef war sehr besorgt, da er auch die Verantwortung bzgl. Safety für Gregor hatte.

Gregor hat die Entscheidung akzeptiert, ist aber natürlich traurig, denn wenn man so kurz vor dem Ziel aufgeben muss, obwohl man weiß, körperlich und kraftmäßig wäre alles kein Thema gewesen, ist es sehr bitter. Aber wir alle vom Team ziehen den Hut, denn nur wir wissen, was hinter der Kulisse Tag täglich passiert ist, und was in jedem von uns und vor allem Gregor vorging.

Es war sein Lebenstraum, den er super gemeistert hat, weit über seine Grenzen ging und besonders mentale Stärke und körperliche Hochleistung gebracht hat.

Besonderen Dank gilt der gesamten Crew für die super Leistung, den Zusammenhalt und die Gemeinschaft, die uns so weit gebracht hat.

Natürlich könnte Gregor das Rennen ein weiteres Mal körperlich meistern, aber leider ist das Projekt ein extremer finanzieller Aufwand und ganz ehrlich, derzeit denkt er nicht daran, nochmals erneut zu starten. Es war ein einmaliges, einzigartiges Erlebniss, was ihm niemand mehr nehmen kann, und die 3.000km die er zurückgelegt auch nicht. Und vor allem hat er es in seiner Age Group auf Platz 2 der Solo Fahrer geschafft.

Wir sind stolz auf Dich Gregor und nur die, die dabei waren, wissen wie sehr es dich und uns bewegt hat, aber sicherlich dein Leben vor allen sportlichen Höhepunkten Vorrang hat, und nach Annapolis fahren wir nun auch so, GEMEINSAM im TEAM!

Danke an alle hier vor Ort und DANKE an meine Fans zu Hause! Gerne wäre ich weiter gefahren und hätte euch noch 4 weitere interessante Race Tagebuch Tage bereitgestellt, aber so muss ich heute und hier vom Racebericht Tschüß sagen, aber ich habe euch noch viel zu erzählen, und dann versteht ihr vieles sicherlich besser!

Aber eins sag ich euch, ich habe meinen Traum gelebt, auch wenn ich ihn nicht fertig gelebt hab, aber dafür lebe ich noch!

Die Hölle auf Erden….

Heute bin ich wirklich durch die Hölle gegangen, falls es das wirklich gibt. Ich habe noch nie in meinem Leben solche Schmerzen gehabt und wusste, wenn ich nun nicht kämpfe, ist mein großer Traum vorbei. Noch 25h und noch immer 618km vor mir bis Mississipi. Die Schmerzen sind mittlerweile unerträglich und Jörg war sehr kreativ und hat sofort 2 alternative Sattelkonstruktionen gebaut, da kein Radshop in unmittelbarer Nähe war. Mittlerweile hat mir das Team einen neuen Sattel gekauft, aber die Schmerzen sind dennoch da und ich muss mich nun noch 2 weitere Timestations und weitere 110 Meilen durch die Nacht kämpfen, damit ich morgen um 15:00 in Mississipi sein werde.

Ob ich das schaffe kann ich euch nicht sagen, ich kämpfe und gebe alles, aber wenn die Gesundheit nicht mit macht, ist leider vorbei. Ich ärgere mich nur so. da ich kraftmäßig und Muskeltechnisch noch voll in Fahrt bin, und noch locker mithalten kann. Das einzige was derzeit nicht mehr geht ist sitzen, und das, wo noch mehr als 1200 Meilen bis Annapolis vor mir liegen.

Keiner wird das verstehen, der nicht durch diese Hölle hier gegangen ist, was passiert weiß ich nicht, aber ich weiß, es ist mein Lebenstraum gewesen und ich kämpfe bis zum Schluss, und meine Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich geb alles, versprochen. Bin gerade bei TS32 angekommen, nun noch nach TS33 und dann hab ich morgen noch knapp 150 Meilen vor mir, die ich nach ca. 3h Schlaf meistern kann, wenn der Schmerz nachläßt.