Am Samstag bin ich am Nürburgring beim Rad am Ring zum 24h Einzelfahren angetreten. Ich war nicht optimal in Form, aber es sollte einfach nochmals ein schöner Saisonabschluss werden. Um 13:15 war dann der Startschuss zum Rennen und es hieß in 24h möglichst viele Runden auf der Nordschleife zu drehen. Die Abfahrt vor der Hohen Acht (Fuchsröhre) war immer ein Genuß, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 98,5km/h konnte ich dort runter brettern. Problem war dann nur jeweils die 17% Anstieg zur Hohen Acht hinauf. Besonders nach der 10.ten Runde begann ich mich zu fragen, warum ich mir immer solche Rennen aussuche. Aber zumindest war ich ja nach dem RATA schlauer und habe mir noch eine Kompaktkurbel gekauft, denn ansonsten wäre es eine Katastophe geworden. Ich wollte eigentlich 20 Runden schaffen, hatte aber nicht mit dem finalen einläuten der letzten Runde um 12:44:59 am Sontag gerechnet, und am Ende waren es dann eben nur 19 Runden. Dennoch hat es zum AK Sieg gereicht und mit dem 35 Gesamtplatz kann ich es einen gelungenen Saisonabschluss nennen. Tolle Sache und am Ende habe ich die “Grüne Hölle” besiegt. Besonders fasziniert bin ich auch vom neuen AM SPORT Produkt, dem Power Shot. Das Zeug hält wirklich wach und gibt den nötigen Kick, ein echt super Produkt. Probiert es doch einfach mal aus.
Impressionen vom Rennen:
6 September 2011 Allgemein, Sponsoren Kommentieren
Letzte Woche war ich am Mittwoch zu Besuch auf der Eurobike in Friedrichshafen. Ich habe u.a. die Zeit genutzt, meine beiden Sponsoren Orbea und Meßingschlager zu treffen.
Ganz besonders freue ich mich, dass ich von beiden Sponsoren auch in 2012 weiterhin materiell unterstützt werde.
Ansonsten ist es ganz schön verrückt, was man auf der Eurobike so alles sehen kann. Für einen Tag viel zu viel, und vor allem wenn man 2h im Stau steht, bis man überhaupt erst am Messegelände ankommt
5 September 2011 Allgemein, Sponsoren Kommentieren
Ich glaub ich wollte euch noch über das Rennen berichten, hätte ich fast vergessen. Das war ein Erlebnis…
Ich als geborener Flachlandtiroler wollte schon immer einmal ein Bergrennen fahren. Aber wieso hab ich mir bloß das härteste Rennen ausgesucht? Und wieso hab ich nicht eine 3-fach Kurbel oder Kompaktkurbel montiert. Es fing alles so schön an. Wetter war überraschend genial, sonnig, nicht zu kalt und begleitet von 2 reizendenden Damen im Begleitfahrzeug. Ich war außerdem in dem Glauben, fit und genug trainiert zu haben. Nach dem Start ging es ja auch erstmal relativ eben mit ein paar Höhenmetern dahin. Die ersten sind losgerast, als wenn man ein normales Radrennen fährt. Die hatten teilweise 40 – 50 km/h drauf und schon bald merkte ich, dass es besser ist, dieses Tempo nicht mitzufahren. Somit teilte sich die Gruppe in mehrere Felder. Ich führte dann die Gruppe 2 an, das war aber auch der nächste Fehler, den ich machte. Aber zumindest war es ein geniales Gefühl, 40km lang die Pool Position zu haben, und bei den Abfahrten hängte ich manch einen aus der Verfolgergruppe ab. Doch dann wurde ich schnell, aus dem Traum gerissen. Denn die 48 Kehren zum Stilfserjoch rückten näher. Die Steigung war 10% und wir fuhren von 946 m auf 2757m hoch. Da wußte ich aber noch nicht, dass spätere Steigungen von 16-18% noch bevorstanden…
ICh hab getreten, ich dachte die Kurbel fliegt davon, aber die Kehren nahmen kein Ende. Endlich war ich dann oben angelangt und ich dachte wieso hab ich mich hier bloß angemeldet. Dann gings runter, aber ich konnte diese Abfahrt nicht wirklich ausnutzen, Tempo zu machen, denn die Straßen waren zu eng, unüübersichtlich und gefählriche, nasse und dunkle Tunnels standen an.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin dann noch 3 weitere Pässe hochgetreten (Gaviapass 2652m, Apricapass 1176m und Berninapass 2328m). 8 km vor dem Berninapass, es war mittlerweile kurz nach Mitternacht , habe ich beschlossen, das Rennen besser abzubrechen und meine beiden kleinen gequälten Maschinchen (Beine) hochzulegen und auf direktem Weg nach Hause zu fahren. Das war eine besondere Erfahrung, man sollte sich nie mit anderen messen, sein eigenes Tempo fahren, das richtige Material mitzunehmen, und nicht auf Ratschläge anderer zu hören und vielleicht auch ein bisschen mehr Berge trainieren, wenn man so ein Rennen vor sich hat.
Hat dennoch Spaß gemacht. In der Abfahrt bin ich sogar dem Sieger von 2006 davongefahren, aber im bergabfahren kann man halt kein Bergrennen gewinnen.
Ich hab mir dennoch vorgenommen, dieses Rennen irgendwann nochmals mitzufahren, dann aber mit richtiger Vorbereitung, speziell auf Berge ausgerichtet. Denn es war ein super organisiertes Event und nette Leute, und landschaftlich einzigartig.Wenn ihr also die Berge liebt, und ein verrücktes Event mal machen wollt, dann schaut mal auf die Seite http://www.raceacrossthealps.com , die organisieren auch andere, kürzere Alpenradrennen.
Ich selbst bereite mich jetzt erstmal auf ein anderes Langstreckenrennen in Spätsommer vor, mehr in Kürze.
18 Juli 2011 Training Kommentieren
25 Juni 2011 Allgemein, Vorbereitung Kommentieren
Nachdem ich nun die Langstreckenradmarathon-Weltmeisterschaft in Österreich aus gesundheitlichen Gründen canceln musste, taste ich mich langsam wieder an das Training ran und mache parallel kleine Triathlons um dran zu bleiben. Kommendes Wochenende starte ich in Erding. Ich plane aber immernoch am 24.6.2011 beim Race Across the Alps in Nauders zu starten, um mal wieder etwas verrücktes und extremes zu machen. Aber manchmal will eben der Körper nicht so wie man es selbst gerne hätte. Aber noch hab ich ja ein paar Tage Zeit.
13 Juni 2011 Allgemein Kommentieren

